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Malteser Bildungszentrum HRS

Forschungsprojekt "Epicsave" endet

Neues Projekt steht bereits in den Startlöchern.

28.02.2019
Epicsave

Heute endet das Forschungsprojekt Epicsave, an dem das Bildungszentrum der Malteser in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland (HRS) seit beginn im Jahr 2016 beteiligt war. Was genau in den letzten drei Jahren passiert ist, erfahren Sie hier in unserem Video.

Was ist Epicsave? 
"Wir entwickeln und erproben in unserem Projekt digitale Medien in der beruflichen Bildung auf dem Gebiet der Notfallmedizin. Ziel ist es, einen neuen Ansatz zu entwickeln, damit Notfallsanitäter seltene kritische oder sogar lebensbedrohliche Notfälle trainieren können", erklären die Projektverantwortlichen. Erleiden Kleinkinder zum Beispiel einen allergischen Schock, kommt es auf jede Minute an. Eine Situation, die Notfallsanitäter in ihrer Ausbildung nur selten erleben. Mit Epicsave können solche seltenen Notfallsituationen in der Ausbildung geübt werden. Dazu tauchen die auszubildenden zum Notfallsanitäter mithilfe einer Virtual Reality-Brille in eine computeranimierte Umgebung ein, in der sie mit virtuellen Patienten konfrontiert werden und diese versorgen können. Das Lernerlebnis wird verstärkt durch die Verknüpfung von motivierenden Ansätzen aus der Computerspielewelt mit den theoretischen Ausbildungsinhalten.

Epicsave wurde vom Bundesforschungsministerium und vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Projektpartner waren der Malteser Hilfsdienst, die Akademie für Notfallmedizin in Hamburg, das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, Hochschule Hannover und das Unternehmen Tricat, Spezialist für die Entwicklung sogenannter 3D Lernwelten.

Wie geht es in der digitalen Ausbildungswelt am Malteser Bildungszentrum HRS weiter?
Ab 1. März wird mittels eines Augmented Reality/ Mixed Reality Ansatz versucht notfallmedizinisch relevante Symptomkomplexe auf Basis der Epicsave Software auf in der notfallmedizinischen Ausbildung bekannte Simulationsphantome zu projizieren. Gerade um besonders im Bereich von interprofessionellen Schnittstellen seltene Notfallbilder für Auszubildende und Schüler trainierbar zu machen. Projektpartner bei diesem neuen Projekt namens VitaWiN sind neben dem Malteser Hilfsdienst gGmbH, das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, Hochschule Hannover, die Johanniter Unfallhilfe, das Hanseinstitut Oldenburg und das Unternehmen Tricat, Spezialist für die Entwicklung sogenannter 3D Lernwelten.

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